Weiniger Hospitalisierungen durch RSV-Prophylaxe bei Säuglingen
Seit 2024 rät die STIKO zum RSV-Schutz von Säuglingen mit Nirsevimab, nach einem Jahr liegt die Immunisierungsquote laut Robert Koch-Institut bei 54% – ein „Erfolg“, findet das RKI.
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Kompetente Leistungen & innovative Services im Gesundheitsdienst und in der Gesundheitsvorsorge, mit Beratungsschwerpunkt auf Impfstoffversorgung und Arzneimittelversorgung sowie technischen Beschaffungslösungen. Für Arbeits- und Betriebsmediziner, Werkärzte, Reise- und Tropenmediziner, Gelbfieber-Impfstellen, Öffentlichen Gesundheitsdienst, Arbeitsmedizinische Dienste und Institutionen.
Seit 2024 rät die STIKO zum RSV-Schutz von Säuglingen mit Nirsevimab, nach einem Jahr liegt die Immunisierungsquote laut Robert Koch-Institut bei 54% – ein „Erfolg“, findet das RKI.
Der Hersteller CSL Behring GmbH informiert über die Einstellung des Vertriebs von Beriglobin (humanes normales Immunglobulin) in allen EU-/EWR-Märkten. Die Einstellung des Vertriebs wird zur Nichtverfügbarkeit von Beriglobin führen.
Überblick über die Situation
Weitere Informationen finden Sie in folgendem Informationsschreiben.
Das orale Virustatikum Mosnodenvir hat in einer Phase-II-Studie Probanden vor einer Infektion mit dem Dengue-Virus geschützt. Bislang gibt es keine medikamentöse Prophylaxe. Dennoch hat sich Hersteller Johnson & Johnson entschieden, den Ansatz nicht weiter zu verfolgen.
Die Themen der aktuellen Ausgabe:
Die WHO empfiehlt Grippe-Impfungen vor Familienfeiern, besonders wenn Ältere oder Menschen aus Risikogruppen dabei sind. Die aktuellen Impfstoffe schützen nach ersten Erkenntnissen auch vor der neuen zirkulierenden Influenza-Variante.
Von virologischen Grundlagen über die Variantenentwicklung bis hin zu klinischen Aspekten und der Rolle der Genomüberwachung: In einem umfassenden Review, das in Communications Medicine erschienen ist, haben sich RKI-Forscherinnen und -Forscher mit der Corona-Pandemie beschäftigt.
Mehr Schutz, mehr Reaktionen? Ein neuer Review zeigt die Vorteile moderner Grippeimpfstoffe: Hochdosierte und rekombinante Vakzinen schützen besser als Standardimpfstoffe – könnten aber schlechter verträglich sein.
Die Europäische Arzneimittelbehörde EMA hat einen neuen Corona-Impfstoff auf mRNA-Basis zur Zulassung empfohlen. Das Produkt mNexspike von Moderna enthält eine neuartige mRNA und soll mehrere Vorteile haben.
Für die kommende Impfsaison im Herbst stehen Änderungen an, die den Bezug und die Verwendung von COVID-19-Impfstoffen einfacher machen werden. Die zentrale Beschaffung von COVID-19-Impfstoffen durch den Bund wird in der Saison 2026/27 auslaufen. Sobald die Bereitstellung von COVID-19-Impfstoffen zur Impfsaison 2026/27 im Herbst endet, erfolgt die Belieferung der Apotheken durch den pharmazeutischen Großhandel – genau so, wie bei anderen Arzneimitteln auch: Der aktuelle Sonderweg mündet damit in den regulären Lieferweg. Wöchentliche Bestellungen, Planung der Impftermine, um Verwurf aus Mehrdosenbehältnissen zu vermeiden – all dies ist dann nicht mehr erforderlich.
Und eine weitere wichtige Änderung kündigt sich an: Der Impfstoff von BioNTech, der derzeit ausschließlich in Mehrdosenbehältnissen (Vials) zur Verfügung steht, wird als Einzeldosis-Fertigspritze mit einer Haltbarkeit von 12 Monaten bei Lagerung bei 2 ‑ 8 °C verfügbar sein.
Wann können Geimpfte für mögliche Corona-Impfschäden Schadenersatz vom Impfstoffhersteller einfordern? Und wann haben sie einen Anspruch auf Auskunft etwa zu bekannten Nebenwirkungen? Mit diesen Fragen hat sich der Bundesgerichtshof (BGH) beschäftigt. Das höchste deutsche Zivilgericht verhandelte über die Klage einer Frau gegen das Unternehmen Astrazeneca. Wann eine Entscheidung fällt, blieb zunächst offen.
1995 wurde die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) gegründet. Das Ziel: Die Zulassung und Überwachung von Arzneimitteln in der Europäischen Union zu vereinheitlichen und damit den Zugang zu sicheren, wirksamen und qualitativ hochwertigen Medikamenten in allen Mitgliedstaaten sicherzustellen. Annähernd 2.000 neue Arzneimittel und Impfstoffe haben seitdem grünes Licht bekommen – und die Therapie- und Präventionsmöglichkeiten erheblich verbessert.
Tschechien meldete zuletzt mehr als 2800 Hepatitis-A-Fälle. Vermehrt nach Deutschland eingetragen werden solche Infektionen bisher wohl nicht. Insgesamt gebe es bisher 15 Fälle in Zusammenhang mit Ausbrüchen in Ländern in Mittel- und Osteuropas, sagte eine RKI-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. »Diese stellen nur einen Bruchteil aller Hepatitis-A-Meldefälle in Deutschland dar.«
Das Robert-Koch-Institut (RKI) warnt: Impfungen wie gegen Grippe und Covid-19 werden von Erwachsenen zu wenig genutzt. Es hat jetzt die aktuellen Impfquoten publiziert. In Deutschland haben sich zuletzt so wenig ältere Erwachsene gegen Grippe impfen lassen wie seit 17 Jahren nicht mehr. In der Saison 2024/2025 sank die Quote der Standardimpfung gegen Influenza in der Altersgruppe ab 60, für die eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) gilt, im Vergleich zur vorherigen Saison nach Angaben des RKI um 4 Prozentpunkte auf 34 Prozent.
Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 800 Menschen an Malaria tropica. Erworben wurde die lebensbedrohliche Erkrankung in der Regel während eines Urlaubs in Afrika. Studien zeigen, dass die Patienten meist weder Chemo- noch adäquate Expositionsprophylaxe durchgeführt hatten.
Die Grippewelle hat in Deutschland begonnen. Den Beginn datiert das Robert Koch-Institut (RKI) seiner Definition zufolge rückblickend auf die Woche ab 24. November, wie es im aktuellen Bericht zu akuten Atemwegserkrankungen heißt. „Das ist zwei bis drei Wochen eher als in den beiden Vorjahren“, so die Experten. Aktuell zirkulierten vor allem Influenzaviren der Subtypen A(H3N2)- und A(H1N1)pdm09.
Die Nationale Impfkonferenz 2026 widmet sich dem zentralen Thema der Impfkommunikation. Unter dem Titel „Booster für die Impfkampagne: Die Rolle der Kommunikation“ sind spannende Vorträge und Posterpräsentationen zu wissenschaftlichen Erkenntnissen und Best-Practice-Beispielen geplant.
In mehreren Studien wurden bereits die Auswirkungen einer Impfung mit mRNA-Impfstoffen zum Schutz vor schweren Covid-19-Verläufen auf die kurzfristige Mortalität untersucht. Es fehlten allerdings Studien, in denen die langfristige Mortalität auf Basis des Impfstatus verglichen wurde, insbesondere bei jungen Menschen, bei denen das Risiko einer schweren Erkrankung nach einer SARS-CoV-2-Infektion geringer ist. Eine solche Studie liegt jetzt vor – mit einem beruhigenden Ergebnis.
Die mRNA-basierten Covid-19-Impfstoffe können in seltenen Fällen Myokarditis auslösen. Ein Forschungsteam aus Kalifornien hat jetzt zwei Zytokine identifiziert, die für die Nebenwirkung verantwortlich sein könnten. Die Erkenntnisse klären auch, warum vor allem junge Männer betroffen sind.
Die aktualisierten Informationen zur Covid-19-Impfstoffbestellung für Betriebsärzte finden Sie in der folgenden Handreichung zur Covid-19-Impfung und in den Informationen zur Covid-19-Impfstoffbestellung der BDA. Für einen späteren bequemen Zugriff finden Sie alle aktuellen Informationen zur Covid-19 Impfung für Betriebsärzte auch in unserer Rubrik Downloads > Covid-19-Impfung.
Der schwerste Cholera-Ausbruch seit einem Vierteljahrhundert hat in der Demokratischen Republik Kongo seit Jahresbeginn mehr als 64.000 Menschen infiziert. Mindestens 1.888 Menschen seien gestorben, darunter 340 Kinder, teilte das UN-Kinderhilfswerk Unicef mit. Die Infektionskrankheit, die zu schweren Durchfällen und lebensgefährlichem Flüssigkeitsverlust führen kann, ist eigentlich behandelbar. In 17 der 26 Provinzen des Landes trete die Krankheit auf, darunter auch in der Hauptstadt Kinshasa, hieß es weiter.