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Informationsschreiben zur Nichtverfügbarkeit von Beriglobin

Informationsschreiben zur Nichtverfügbarkeit von Beriglobin

Der Hersteller CSL Behring GmbH informiert über die Einstellung des Vertriebs von Beriglobin (humanes normales Immunglobulin) in allen EU-/EWR-Märkten. Die Einstellung des Vertriebs wird zur Nichtverfügbarkeit von Beriglobin führen.

Überblick über die Situation

  • CSL Behring GmbH stellte die Produktion von Beriglobin im August 2024 ein und hat entschieden, den Vertrieb in den EU-/EWR-Märkten aus kommerziellen Gründen einzustellen. Beriglobin 2 ml und 5 ml wurden vollständig im April 2025 abverkauft.
  • Beriglobin kann für Personen mit erhöhtem Risiko für eine schwere Hepatitis-A-Erkrankung, die eine Postexpositionsprophylaxe mit Anti Hepatitis-AImmunglobulinen benötigen, von entscheidender Bedeutung sein, da es in der EU/im EWR keine zugelassenen Alternativen für diese Indikation gibt.
  • Die Nichtverfügbarkeit betrifft alle EU-Länder, in denen das Produkt vermarktet oder importiert wurde.
  • Die Nichtverfügbarkeit ist nicht auf Bedenken hinsichtlich der Sicherheit, Wirksamkeit oder Qualität von Beriglobin zurückzuführen.

Weitere Informationen finden Sie in folgendem Informationsschreiben.

Bulletin zur Arzneimittelsicherheit – aktuelle Ausgabe 4/2025 erschienen

Bulletin zur Arzneimittelsicherheit – aktuelle Ausgabe 4/2025 erschienen

Die Themen der aktuellen Ausgabe:

    • Editorial: Die Zukunft der Arzneimittelsicherheit – Innovationen im Spannungsfeld von Fortschritt und Schutz
    • Signalverfahren zu Pankreatin (Pankreaspulver vom Schwein) – Risiko einer Infektion durch Virusübertragung
    • CAR-T-Zelltherapie und sekundäre Tumorentstehung – Zufall oder Zusammenhang
    • 50 Jahre Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) – Rückblick, Überblick und Ausblick
    • Darstellung der Wirkstärke in Medikationsplänen – Probleme erkennen, melden und vermeiden
    • Meldungen aus BfArM und PEI
    • PRAC-Empfehlungen im Rahmen von EU-Referral-Verfahren – Oktober bis Dezember 2025
    • Neufassung des Wortlauts der Produktinformationen – Auszüge aus den Empfehlungen des PRAC zu Signalen
    • Hinweise auf Rote-Hand-Briefe und Sicherheitsinformationen
Neu beim Schutz gegen COVID-19 ab der Impfsaison 2026/27

Neu beim Schutz gegen COVID-19 ab der Impfsaison 2026/27

Für die kommende Impfsaison im Herbst stehen Änderungen an, die den Bezug und die Verwendung von COVID-19-Impfstoffen einfacher machen werden. Die zentrale Beschaffung von COVID-19-Impfstoffen durch den Bund wird in der Saison 2026/27 auslaufen. Sobald die Bereitstellung von COVID-19-Impfstoffen zur Impfsaison 2026/27 im Herbst endet, erfolgt die Belieferung der Apotheken durch den pharmazeutischen Großhandel – genau so, wie bei anderen Arzneimitteln auch: Der aktuelle Sonderweg mündet damit in den regulären Lieferweg. Wöchentliche Bestellungen, Planung der Impftermine, um Verwurf aus Mehrdosenbehältnissen zu vermeiden – all dies ist dann nicht mehr erforderlich.

Und eine weitere wichtige Änderung kündigt sich an: Der Impfstoff von BioNTech, der derzeit ausschließlich in Mehrdosenbehältnissen (Vials) zur Verfügung steht, wird als Einzeldosis-Fertigspritze mit einer Haltbarkeit von 12 Monaten bei Lagerung bei 2 ‑ 8 °C verfügbar sein.

Wann spricht man von einem Impfschaden?

Wann spricht man von einem Impfschaden?

Wann können Geimpfte für mögliche Corona-Impfschäden Schadenersatz vom Impfstoffhersteller einfordern? Und wann haben sie einen Anspruch auf Auskunft etwa zu bekannten Nebenwirkungen? Mit diesen Fragen hat sich der Bundesgerichtshof (BGH) beschäftigt. Das höchste deutsche Zivilgericht verhandelte über die Klage einer Frau gegen das Unternehmen Astrazeneca. Wann eine Entscheidung fällt, blieb zunächst offen.

EMA: Drei Jahrzehnte Arzneimittelinnovationen

EMA: Drei Jahrzehnte Arzneimittelinnovationen

1995 wurde die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) gegründet. Das Ziel: Die Zulassung und Überwachung von Arzneimitteln in der Europäischen Union zu vereinheitlichen und damit den Zugang zu sicheren, wirksamen und qualitativ hochwertigen Medikamenten in allen Mitgliedstaaten sicherzustellen. Annähernd 2.000 neue Arzneimittel und Impfstoffe haben seitdem grünes Licht bekommen – und die Therapie- und Präventionsmöglichkeiten erheblich verbessert.

Keine Auffälligkeit bei Hepatits-A-Fällen in Deutschland

Keine Auffälligkeit bei Hepatits-A-Fällen in Deutschland

Tschechien meldete zuletzt mehr als 2800 Hepatitis-A-Fälle. Vermehrt nach Deutschland eingetragen werden solche Infektionen bisher wohl nicht. Insgesamt gebe es bisher 15 Fälle in Zusammenhang mit Ausbrüchen in Ländern in Mittel- und Osteuropas, sagte eine RKI-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur. »Diese stellen nur einen Bruchteil aller Hepatitis-A-Meldefälle in Deutschland dar.«

Grippe-Impfquote 2024/25 lag bei nur 34 Prozent

Grippe-Impfquote 2024/25 lag bei nur 34 Prozent

Das Robert-Koch-Institut (RKI) warnt: Impfungen wie gegen Grippe und Covid-19 werden von Erwachsenen zu wenig genutzt. Es hat jetzt die aktuellen Impfquoten publiziert. In Deutschland haben sich zuletzt so wenig ältere Erwachsene gegen Grippe impfen lassen wie seit 17 Jahren nicht mehr. In der Saison 2024/2025 sank die Quote der Standardimpfung gegen Influenza in der Altersgruppe ab 60, für die eine Empfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) gilt, im Vergleich zur vorherigen Saison nach Angaben des RKI um 4 Prozentpunkte auf 34 Prozent.

Grippewelle hat Ende November begonnen

Grippewelle hat Ende November begonnen

Die Grippewelle hat in Deutschland begonnen. Den Beginn datiert das Robert Koch-Institut (RKI) seiner Definition zufolge rückblickend auf die Woche ab 24. November, wie es im aktuellen Bericht zu akuten Atemwegserkrankungen heißt. „Das ist zwei bis drei Wochen eher als in den beiden Vorjahren“, so die Experten. Aktuell zirkulierten vor allem Influenzaviren der Subtypen A(H3N2)- und A(H1N1)pdm09.

mRNA-Impfung senkt mittelfristig das allgemeine Sterberisiko

mRNA-Impfung senkt mittelfristig das allgemeine Sterberisiko

In mehreren Studien wurden bereits die Auswirkungen einer Impfung mit mRNA-Impfstoffen zum Schutz vor schweren Covid-19-Verläufen auf die kurzfristige Mortalität untersucht. Es fehlten allerdings Studien, in denen die langfristige Mortalität auf Basis des Impfstatus verglichen wurde, insbesondere bei jungen Menschen, bei denen das Risiko einer schweren Erkrankung nach einer SARS-CoV-2-Infektion geringer ist. Eine solche Studie liegt jetzt vor – mit einem beruhigenden Ergebnis.

Aktualisierung der Informationen zu Covid-19-Impfungen durch Betriebsärztinnen und -ärzte

Aktualisierung der Informationen zu Covid-19-Impfungen durch Betriebsärztinnen und -ärzte

Die aktualisierten Informationen zur Covid-19-Impfstoffbestellung für Betriebsärzte finden Sie in der folgenden Handreichung zur Covid-19-Impfung und in den Informationen zur Covid-19-Impfstoffbestellung der BDA. Für einen späteren bequemen Zugriff finden Sie alle aktuellen Informationen zur Covid-19 Impfung für Betriebsärzte auch in unserer Rubrik Downloads > Covid-19-Impfung.

Schwerster Cholera-Ausbruch seit 25 Jahren im Kongo

Schwerster Cholera-Ausbruch seit 25 Jahren im Kongo

Der schwerste Cholera-Ausbruch seit einem Vierteljahrhundert hat in der Demokratischen Republik Kongo seit Jahresbeginn mehr als 64.000 Menschen infiziert. Mindestens 1.888 Menschen seien gestorben, darunter 340 Kinder, teilte das UN-Kinderhilfswerk Unicef mit. Die Infektionskrankheit, die zu schweren Durchfällen und lebensgefährlichem Flüssigkeitsverlust führen kann, ist eigentlich behandelbar. In 17 der 26 Provinzen des Landes trete die Krankheit auf, darunter auch in der Hauptstadt Kinshasa, hieß es weiter.