Nicht wertlos zum Schutz vor Covid-19
Nicht neutralisierende Anti-Spike-Antikörper schützen nicht vor SARS-CoV-2? So einfach ist es nicht. Über verschiedene Mechanismen tragen auch diese Antikörper zum Schutz bei, wie jüngst berichtet wurde.
Tel. 0800 - 100 29 59
Fax 0800 - 100 39 69
Kompetente Leistungen & innovative Services im Gesundheitsdienst und in der Gesundheitsvorsorge, mit Beratungsschwerpunkt auf Impfstoffversorgung und Arzneimittelversorgung sowie technischen Beschaffungslösungen. Für Arbeits- und Betriebsmediziner, Werkärzte, Reise- und Tropenmediziner, Gelbfieber-Impfstellen, Öffentlichen Gesundheitsdienst, Arbeitsmedizinische Dienste und Institutionen.
Nicht neutralisierende Anti-Spike-Antikörper schützen nicht vor SARS-CoV-2? So einfach ist es nicht. Über verschiedene Mechanismen tragen auch diese Antikörper zum Schutz bei, wie jüngst berichtet wurde.
Eigentlich ist alles bereit für die kommende RSV-Saison (Respiratorisches Synzytial-Virus): Die Ständige Impfkommission empfiehlt Nirsevimab (Beyfortus) für alle Säuglinge im ersten Lebensjahr. Nur wer die neue Präventionsleistung in welcher Höhe finanzieren wird, ist noch nicht klar.
Das Robert Koch-Institut bestätigt, was viele in ihrem Umfeld erleben: Ausgerechnet in der Sommerzeit häufen sich die Erkältungsfälle. Der Bericht des RKI bezieht sich auf die Woche vom 1.-7. Juli. Laut Bericht leiden aktuell so viele Bürger an Erkrankungen der oberen Atemwege wie noch nie zu dieser Jahreszeit. Zumindest seit Beginn der Erfassung von diesen Krankheiten mit dem System Grippeweb des RKI. Die Zahl der schwer verlaufenden Atemwegserkrankzungen ist, trotz hoher Anzahl an Infektionen, gering.
Die Erreger der saisonalen Influenza lösen jährlich eine Grippewelle unterschiedlichen Ausmaßes aus. Regelmäßig kommt es zu einer erheblichen Anzahl von Arztbesuchen, Krankschreibungen, Hospitalisierungen und auch Todesfällen. Die Krankheitslast der saisonalen Influenza wird generell unterschätzt. Im jährlichen Grippereport präsentiert das Projekt: Grippeschutz aktuelle Daten, Einschätzungen und Handlungsvorschläge für einen verbesserten Grippeschutz in Deutschland. Im Bericht zur Krankheitslast wird die Krankheitslast von schweren und leicht verlaufenden Grippewellen am Beispiel der Grippesaison 2017/18 bis 2020/21 aufgezeigt.
Unser Tipp !
Für einen späteren Zugriff finden Sie den Grippereport, den Bericht zur Krankheitslast sowie weitere nützliche Downloads zum Thema Grippe und Impfen in unserem Download Bereich.
UN-Organisationen schlagen wegen mangelnder Fortschritte bei Kinderimpfungen Alarm. Weltweit gingen die Impfraten während der Corona-Pandemie zurück und lagen voriges Jahr noch immer unter Vor-Corona-Niveau, wie die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und das Kinderhilfswerk Unicef berichten.
50 Jahre erweitertes Impfprogramm der WHO: Dieses Jubiläum nimmt das Robert-Koch-Institut zum Anlass, um auf die weltweiten Erfolge des Impfens aufmerksam zu machen. Seit 1974 hat das Impfprogramm schätzungsweise 154 Millionen Kindern das Leben gerettet.
Das derzeit bei Milchkühen in den USA kursierende H5N1-Virus zeigt Merkmale, die auf eine Anpassung und eine erleichterte Verbreitung des Erregers hindeuten. Das ergaben Untersuchungen einer amerikanisch-japanischen Forschergruppe.
Die STIKO rät zur RSV-Prophylaxe mit Nirsevimab (Beyfortus) für alle Neugeborenen und Säuglinge. Allerdings scheitert der G-BA nun daran, die Erstattung des Antikörpers seitens der gesetzlichen Krankenkassen über die Schutzimpfungs-Richtlinie zu regeln.
Der 20-valente Pneumokokken-Konjugatimpfstoff (PCV) von Pfizer kann ab sofort in Deutschland unter dem neuen Handelsnamen Prevenar 20® bestellt werden. Bislang wurde er als Apexxnar® vertrieben. Mit der pädiatrischen Indikationserweiterung erfolgte die Umbennung.
Keine guten Nachrichten aus den USA: Dort breitet sich das hochansteckende Vogelgrippevirus H5N1 unter Milchkühen aus. Was bedeutet das für den Menschen? Müssen wir eine neue Pandemie befürchten? Noch bewertet die WHO das Ansteckungsrisiko mit dem Vogelgrippevirus H5N1 für Menschen als gering – doch es gilt, achtsam zu sein.
Der Impfstoffhersteller Curevac verkauft seine Rechte an mRNA-Grippe- und COVID-Impfstoffen an den britischen Pharmakonzern GSK. Der Kaufpreis liegt bei 1,45 Milliarden Euro. Das Tübinger Unternehmen strukturiert um und baut 30 Prozent der Stellen ab. Curevac-Vorstandsvorsitzender Alexander Zehnder kündigte ein „neues Kapitel für Curevac“ an.
Die EU-Kommission lässt den ersten Impfstoff gegen die von Mücken übertragenen Chikungunya-Viren zu. Es handelt sich um den attenuierten Lebendimpsftoff Ixchiq® von Valneva. Die tropischen Viren sind in Europa nicht endemisch.
Neuigkeiten zur RSV-Prophylaxe: Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat den mRNA-Impfstoff mResvia® von Moderna zur Zulassung empfohlen. Zudem empfiehlt die Behörde für die passive Immunisierung mit Nirsevimab (Beyfortus®) eine Indikationserweiterung.
Eine neue, gefährlichere Variante des Mpox-Erregers breitet sich derzeit in der Demokratischen Republik Kongo aus. Sie fällt durch verstärkte Transmission, erhöhte Mortalität und eine hohe Fehlgeburtenrate auf. Der Erreger könnte sich auch international verbreiten, warnen Experten.
Aktuell und somit rechtzeitig vor der nächsten RSV-Saison empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die passive Immunisierung mit dem Antikörper Nirsevimab (Beyfortus®) für Säuglinge in ihrer ersten RSV-Saison. Die maternale Immunisierung mit der Vakzine Abrysvo® empfiehlt sie dagegen aktuell nicht.
Die Themen der aktuellen Ausgabe:
Es klingt fast unwirklich: Krebs durch einen kurzen Piks vermeiden. Doch heute ist das bei einigen Krebsarten möglich. Wie können diese Impfungen in der EU weiter verbreitet werden?
Die US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) haben vor Kurzem den Nachweis von Influenza-A(H1N1)pdm09-Viren gemeldet, die aufgrund zweier Mutationen im Neuraminidase-Gen auf den Hemmstoff Oseltamivir kaum noch ansprechen. Auf andere antivirale Medikamente reagiert die Mutante jedoch normal empfindlich.
Keuchhusten (Pertussis) ist noch immer eine häufige Infektionserkrankung, trotz relativ hoher Impfquoten bei Kindern. Dank der Impfung sind Todesfälle in den industrialisierten Ländern selten geworden, ausgerottet ist die Erkrankung aber nicht. Der zuletzt starke Anstieg der Keuchhustenfälle in vielen europäischen Ländern und insbesondere der Tod von mehreren Babys Anfang des Jahres in den Niederlanden haben erhebliches Aufsehen erregt. Was ist passiert?
Eine Erdnussallergie kann lebensbedrohliche Symptome hervorrufen. Die schweren allergischen Reaktionen wie Atemnot, Nesselsucht oder Kreislaufprobleme treten vor allem im Kindesalter auf. Bislang ist die Allergenkarenz die effektivste Therapie zur Behandlung einer Erdnussallergie. Jetzt gab es positive Ergebnisse einer Phase-1-Studie zu einem Impfstoffkandidaten.